EPL – Evaluation der psychischen Leistungsfähigkeit www.epl-info.de Verfahren nach Andreas Herteux
Funktion · Aktivität · Teilhabe

EPL strukturiert die Einschätzung psychischer Leistungs- und Arbeitsfähigkeit dort, wo reine Diagnosen nicht ausreichen.

EPL ist ein interdisziplinäres Verfahren nach Andreas Herteux mit klarer Drei-Phasen-Logik. Im Mittelpunkt steht die Frage, was unter realistischen Bedingungen möglich ist, welche Faktoren belasten oder stabilisieren und welche nächsten Schritte fachlich sinnvoll sind.

3 Phasen Exploration, Vertiefung, fachärztliche Validierung
4 Kontexte biologisch, psychologisch, sozial und digital
Ergebnis Funktionsprofil mit Bedingungen, Grenzen und Empfehlungen

Worum es bei EPL geht

Zwischen medizinischer Diagnostik, sozialmedizinischer Einschätzung und arbeitsbezogener Entscheidung entsteht häufig eine Lücke: Eine psychische Belastung ist benannt, aber ihre konkrete Bedeutung für Belastbarkeit, Teilhabe, Arbeitsanforderungen und Schutzbedarf bleibt unklar. EPL setzt genau an dieser Übersetzungsleistung an.

EPL fragt nicht nur, welche Belastung vorliegt, sondern vor allem, was unter welchen Bedingungen möglich ist.

Wie EPL aufgebaut ist

1

Exploration

Strukturierte Erhebung von Belastungen, Ressourcen und Kontextfaktoren – einschließlich digitaler Einflüsse.

  • leitfadengestützt
  • funktionsorientiert
  • frühe Hypothesenbildung
2

Psychologische Vertiefung

Fachgespräch und passende diagnostische Bausteine prüfen die Hypothesen gezielt.

  • gezielte Prüfung statt wahlloses Testen
  • Verdichtung des Funktionsprofils
  • Vorbereitung des Gutachtenentwurfs
3

Fachärztliche Validierung

Gesamtbewertung, fachärztliche Verantwortung und arbeitsweltlich nutzbare Abschlussaussage.

  • plausibel und gesichert trennen
  • Bedingungen und Grenzen benennen
  • Empfehlungen formulieren

Was EPL besonders macht

Funktion statt Etikett

Im Zentrum steht nicht das Diagnoseetikett, sondern die Frage nach realer Belastbarkeit, Teilhabe und arbeitsweltlicher Umsetzbarkeit.

Biopsychosozial + digital

Biologische, psychologische, soziale und digitale Faktoren werden als zusammenhängende Kontexte betrachtet – nicht isoliert und nicht moralisierend.

Struktur gegen vorschnelle Urteile

Klare Rollen, dokumentierte Übergaben und standardisierte Prüfschritte sollen vorschnelle Schlüsse begrenzen.

Praxisnahe Ergebnislogik

Am Ende steht keine lose Beschreibung, sondern eine arbeitsweltlich anschlussfähige Aussage zu Belastbarkeit, Bedingungen und Empfehlungen.

Welche Ergebnisse am Ende vorliegen

Hypothesenmatrix

Frühe Orientierung mit beobachtungsbasierten Indikatoren und Kontextprofil.

Psychologischer Gutachtenentwurf

Vertiefte Funktionsbeschreibung mit Prüfaufträgen und Verdichtung der Hypothesen.

Fachärztliches Endgutachten

Validierte Aussage zu Belastbarkeit, Bedingungen, Grenzen und Empfehlungen.

Buchcover EPL – Evaluation der psychischen Leistungsfähigkeit
Das Buch zu EPL

EPL – Evaluation der psychischen Leistungsfähigkeit

Arbeitsfähigkeit bei psychischer Belastung neu bewerten.

Andreas Herteux · Erich von Werner Verlag · 1. Auflage 2026
ISBN 978-3-948621-61-2

Ab Juni 2026 erhältlich

Häufige Fragen

Ist EPL ein Therapieersatz?

Nein. EPL ist ein Begutachtungs- und Entscheidungsinstrument, nicht Behandlung.

Warum wird die digitale Nutzung berücksichtigt?

Weil digitale Routinen in bestimmten Fällen Aufmerksamkeit, Tagesstruktur, Schlaf, Rückzug oder Selbststeuerung mitprägen können und damit arbeitsrelevant werden.

Ist EPL ein Kontroll- oder Sanktionsinstrument?

Nein. EPL ist als strukturiertes Schutz- und Passungsinstrument angelegt, nicht als Strafinstrument.

Was ist das eigentliche Ergebnis?

Kein bloßes Etikett, sondern ein nachvollziehbares Funktionsprofil mit Bedingungen, Grenzen, Schutzfaktoren und Empfehlungen.

Wie wird mit akuten Risiken umgegangen?

Für Sofort-Risiken wie akute Suizidalität, psychotische Symptomatik oder schwere Intoxikation sind standardisierte Eskalationspfade vorgesehen.

Download

Für die Weitergabe im Gespräch, per E-Mail oder auf einer Website eignet sich das FAQ-Sheet als PDF.

Enthalten im PDF

  • Kurzbeschreibung des Verfahrens
  • Drei-Phasen-Logik
  • klare Abgrenzungen
  • Kernaussagen für Öffentlichkeit und Fachpraxis